Blogmarathon.. Blogwar : O.. Sub oder Sklavin?

Zu allererst möchte ich ein paar Dinge erklären. Dinge zu diesem Blog und zu Begriffen. Dieser Blog gilt einzig und allein dazu MEINE Sicht der Dinge zu zeigen. Gerade bei Begriffen gibt es kein Regelwerk. Zwar finde ich, bestimmte Begriffe sollten klar definiert sein, um Missverständnissen vorzubeugen, trotzdem sind sie Auslegungssache. Mir sind Begriffe und ihre Bedeutung wichtig. Genau wie Rituale und Symbole. Gerade der Begriff, um den es in diesem Beitrag geht, ist extrem dehnbar.

Zugegeben. Als Sarah das Thema vorschlug mußte ich schlucken. Die O.

2 Tage hab ich mir darüber Gedanken gemacht. Und plötzlich war der Beitrag in meinem Kopf. Vermutlich wird es nicht einmal sehr lang werden, was jetzt folgt.

Ich bin ein riesen Fan des Buches. Die O ist für mich der Inbegriff der Szene. Eine selbstbewusste Frau, die für ihre Liebe alles erträgt, was er von ihr verlangt. Das Buch hat lange mein Kopfkino bedient. Und eigentlich war mir klar, ich will eine O sein. Aber irgendwann hatte ich eine bestimmte Vorstellung, von dieser Person. Seitdem bin ich mir sicher.. Nein. Das wirst du nie sein. Auch wenn mir die Vorstellung immer noch gefällt.

Welche Vorstellung verbinde ich mit der O?

Zu erst einmal eine Frau, die ihr Leben völlig im Griff hat. Die sich ständig kontrollieren kann. Die mit Haut und Haaren liebt. Sie ist sexuell offen, obwohl das nicht ihr Hauptlebensinhalt ist. Aber was für mich die O von einer Sklavin unterscheidet ist ihre enorme Eleganz. Ihre edle Ausstrahlung. Eine O ist in meiner Vorstellung selten nackt. Sie trägt auch keine extrem sexy Kleidung. Sie wirkt in allem was sie tut und trägt unglaublich erotisch.

Natürlich wird sie den Wünschen ihrer Herrschaft immer nachkommen. Sexuell, Aufgabentechnich und nichts davon hinterfragen. Aber sie wird dies nur für eine bestimmte Person tun. Im Prinzip ist sie natürlich Sklavin. Aber Sklavin hat für mich immer etwas leicht bitchiges. Entweder nackt oder in sexy Klamotten. Sie wirkt ständig, als ob sie gerade benutzt werden möchte.

Eine O schläft im Bett. Eine Sklavin meist daneben und / oder angekettet. Eine O wird nicht erniedrigt mit bestimmten Worten. Auch ein Hundenapf oder anpinkeln ist nicht vorgesehen. Die O bedient in erster Linie. Eine Sklavin stellt in erster Linie ihren Körper zur Verfügung.

Die meisten Menschen, die das Lesen, werden das vermutlich anders sehen. Aber das hier ist meine Vorstellung einer perfekten O. Eine tolle Phantasie, die ich nie erreichen werde.

Veröffentlicht in BDSM

2 Kommentare zu „Blogmarathon.. Blogwar : O.. Sub oder Sklavin?

  1. Wenn ich es für mich beleuchte, dann ist das, was #50SOG in der Moderne für viele Menschen die „Suche nach dem Dom“ starten ließ (Bashing lasse ich mal weg), so ist mit Erscheinen der „O“ auf der literarischen Bildfläche ein Wesen entstanden, welches sich die Subs und Sklavinnen als Vorbild nehmen können.
    Also weg von „So will ich sein!“ hin zu „So einen will ich haben!“.

    Somit ist #50SOG im weitesten Sinne ein Stück Emanzipation, mit einem großen „eventuell“ dahinter.

    Die „O“ ist wirklich ein heeres Ziel, welches für viele in der Roissy-Form nicht erreichbar ist. Und doch bleibt sie auf Ihre Art ein mögliches Beispiel für eine sexpositive und selbstbewusste und (mal abgesehen von der Herrschaft) eine unabhängige Frau.

    Gefällt 1 Person

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