Blogmarathon: EPE. Fluch oder Segen?

Ich wurde herausgefordert. Von Sarah. Zu einem Krieg der Blogs 🙈. Ok. Sie hat es Blogwar genannt und das klingt nicht ganz so brutal. Zu unserer aller großen Freude, hat sich die madeformisbehaviour auch noch dazu gefunden. Und so haben wir jetzt einen flotten MĂ€dels Dreier. Ihr dĂŒrft also extrem neidisch sein.

Den Beitrag der madeformisbehaviour findet ihr hier

Sarahs Beitrag ist hier

Habt ihr schon mal ĂŒber ein Thema geredet, mit dem ihr keinerlei Erfahrungen habt? Prima. Denn genau das passiert hier jetzt. Heißt also, ich tue kund, was ich mir unter EPE vorstelle und ob das fĂŒr mich in Frage kommt.

Das einfachste zu erst. EPE bedeutet erotic power exchange. Sprich das MachtgefĂ€lle bezieht sich ausschließlich auf den erotischen Teil. Ich habe mir da mal im Kopf was zusammen gebastelt, was genau ich mir darunter vorstelle.

Meiner Meinung nach, ist das Konzept EPE gut fĂŒr Fernbeziehungen geeignet. Wenn man sich einig ist, was die gemeinsame Vorstellung von Erotic ist.

Ein Beispiel: Sub möchte vor die TĂŒr. Und das darf sie auch ohne zu fragen. Aber sie wĂŒrde gerne Jeans tragen. Ihr Herr steht auf Mini und Heels. Er findet das sexy. Gehört das nun schon zu EPE? Oder fĂ€ngt das MachtgefĂ€lle erst an, wenn er entscheidet, sie hat Plug und Kugeln zu tragen. In meinem Fall wĂ€re schon bei den Klamotten das MachtgefĂ€lle vorhanden. Denn seien wir mal ehrlich. Es macht uns schon ein wenig geil, wenn wir dem Herrn gefallen. Und wir genau wissen, was er mit uns grad gerne anfangen wĂŒrde.

Ist sich das Paar einig, lassen sich bei EPE unglaublich viele Spielvariationen austesten. Ob im gemeinsamen zu Hause oder hunderte Kilometer voneinander entfernt.

Und wo ist dann der Unterschied zu d/s? Daß im EPE beide ihrem Leben uneingeschrĂ€nkt nachgehen. Daß Sub nicht stĂ€ndig um Erlaubnis bitten muß. Daß es da keine spezielle Anrede gibt. Daß sub mitentscheiden kann, wohin man ausgeht, wen sie besucht und was gekauft wird. Wenn aber wĂ€hrend eines GesprĂ€ches der Dom entscheidet, er will einen blowjob oder ein unten ohne Bild von Sub, dann besteht sofort das MachtgefĂ€lle.

Da allerdings fangen die Fragen an, die ich mir natĂŒrlich stelle. Was ist mit bestrafen? Eine Möglichkeit ist den Orgasmus zu verweigern. Oder etwas zu verlangen, das schwer fĂ€llt. Ansonsten bin ich da echt ĂŒberfragt.

Ich bin fest davon ĂŒberzeugt, daß EPE gerade fĂŒr AnfĂ€nger ein guter Einstieg ist, um sich auszuprobieren. Bin ich bereit mich sexuell zu unterwerfen? Bin ich bereit, auf Abruf seinen Anweisungen folge zu leisten? Ohne Wenn und aber.

Um auf den Titel dieses Beitrags zurĂŒck zu kommen: Ich halte EPE fĂŒr eine wirklich gute Idee.

Veröffentlicht in BDSM

2 Kommentare zu „Blogmarathon: EPE. Fluch oder Segen?

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