Kinktober Tag 21 Spanking

Mein absolutes Lieblingsthema. Und vielleicht wird der Beitrag zu lang. Oder chaotisch. Oder ich schreib einfach los.

Kurze Erklärung, weil ich auf Twitter mit bekommen habe, das einige unter Spanking das leichte versohlen des Hintern verstehen.

Da für mich Spanking einer der ersten Begriffe war, in Zusammenhang mit BDSM, bedeutet der Begriff für mich jede Art des Schlagens. Egal womit, egal wohin. Ausser Ohrfeigen. Das ist nun ein eigener Begriff und sogar ein eigenes Thema.

Ich, weiblich, 49, masochistisch, Schmerz und Spurengeil. Natürlich gibt es noch so viel mehr wie ich mich beschreiben würde. Aber hey. Schaut euch das Thema an.

Bis vor gar nicht langer Zeit war mir nicht klar, wie maso ich wirklich bin. Durch ein Treffen wurde mir allerdings schnell klar, daß da wohl mehr ist, als vermutet. Ihr dürft euch jetzt meinen Hintern vorstellen, nachdem er Bekanntschaft mit einem Gürtel gemacht hat. Ich war überrascht, wie sehr mir das ganze Spaß machte.

Und dann zog ich nach Ulm. Hier lernte ich das ganze nicht nur zu genießen, hier begriff ich, daß ich Schläge wirklich brauche.

Um den Kopf frei zu bekommen. Um mich fallen zu lassen. Um meine Grenzen zu überwinden. Um mich auszuliefern. Um ihn stolz zu machen. Es gibt so viel, was ich damit verbinde. Und ja. Es gibt auch die Art, die mich straft. Erniedrigt. Wenn ich übers Knie gelegt werde. Wie ein Kleinkind. (Natürlich werden Kinder nicht geschlagen. Never) Dann schäme ich mich. Dabei zählen und bedanken… Herrje. Das ist heftig.

Aber kommen wir zum schönen Teil.

Wenn ich drüber nachdenke, mag ich den stumpfen Schmerz am liebsten. Den vom Gürtel. Oder etwas Richtung Paddel. Dieser Schmerz hält länger an. Und natürlich trifft er eine recht große Fläche. Aber ich halte ihn definitiv am besten aus. Leider hinterlässt er bei mir kaum Spuren. Und das ist extrem Schade. Denn Spuren sind mir wichtig, weil sie mir die Session zurück bringen. Und alles was damit verbunden ist. Sie lassen mich grinsen und erleichtern sogar den Drop.

Dann kommen wir zum Rohrstock.

Kurzer heftiger Schmerz. Je nach Zustand des Stocks, mal mehr mal weniger schneidend.

Zu Beginn hatte ich fast Panik davor. Aber er hat es geschafft, das ich den Stock liebe. Nicht immer gleich. Und je nach Körperteil ist es eher Hassliebe, aber der Stock bringt mich zum Fliegen. Und zum Orgasmus. Von den Spuren will ich gar nicht erst anfangen. Sie können wunderschön sein.

Und dann war da noch die Peitsche. Wir besitzen 3 Stück. Sie können unterschiedlicher kaum sein. Bei 2 davon bekomme ich eine Mischung aus „Oh nein. Angst. Hilfe.“ und „Yeah. Freude.“

Fangen wir mit der aus Edelstahlketten an. Sie war einmal mein Endgegner. Denn wer sie sieht, findet sie toll aussehend, beeindruckend und beängstigend. Mit dem Teil schlägt er nicht sehr hart. Denn sie könnte ziemliche Verletzungen verursachen. Den Schmerz beschreiben ist etwas schwierig. Sie beißt nicht so heftig. Aber wenn sie umschlägt ist es definitiv krass. Die Spuren sind sogar bei mir nach einer Woche noch sichtbar. Eigentlich mag ich das Teil sehr.

Es gibt nur ein Teil, daß mir in kürzester Zeit die Tränen in die Augen schießen lässt. Bei dem ich sogar ein paar mal ans Aufgeben gedacht habe. (Natürlich ist das keine Alternative). Und das mich schnell laut werden lässt. Eine schwarze Lederpeitsche, in der kleine böse Kügelchen eingearbeitet sind. Der Schmerz geht unter die Haut. Extrem scharf. Extrem heftig. Extrem herausfordernd. Bei dem Teil tanzen meine Füße von allein. Und trotzdem ist es geil. Die Spuren danach sind beeindruckend und ich muß sie dauernd anschauen. Sie machen mich stolz und glücklich.

Natürlich hab ich noch Sehnsüchte. Eine wäre es, mal eine Bullwhip zu testen. Natürlich nur von einem Profi.

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